Entscheidung, Warten, Hoffnung, Unsicherheit, Vorfreude
GEFÄHRLICHES SPIEL
Manche sagen ja dann fängt das Leben an, denn dann kann man es richtig verstehen. Manche sagen sieh zu, dass du vorher lebst du lebst nur noch davor. Es wird nie mehr um dich gehen. Manche wollen eins, andere wollen keins andere wollen deins am liebsten adoptieren. Manches mal erscheint es mir wie ein gefährliches Spiel. Wie weiĂź ich was ich wirklich will, wenn ich nicht weiĂź was ich fĂĽhl? Vielleicht ist das das Ziel – oder viel zu viel.
Aber seien wir ehrlich, wer wär’ danach ehrlich und beschwert sich – zurĂĽck gibt es eher nicht. Manche meinen sag ma’ stell dich nicht so an, ja das hat deine Mama schlieĂźlich auch geschafft. Ich sag’, ja genau – sie ist ne Superfrau und sie ist superschlau – wie soll ich mich das trau’n? So ein gefährliches Spiel. Man kann sagen was man will – es ist und bleibt ein gefährliches Spiel. Vielleicht ist das das Ziel – viel zu viel?
Manche finden GrĂĽnde immer in der Kindheit: Kindergarten Schulzeit – die Eltern sind Schuld. Wie das wohl bei mir war? Habe ich ein Trauma? Gebe ich das weiter? Habe ich Geduld? Durchbrech’ ich den Kreislauf, oder hört das nie auf? Erbt man wohl das Gute auch auf diesem Weg? Ist es zu frĂĽh? Ist es zu spät? Wenn ich nicht weiĂź was ich fĂĽhl – Gefährliches Spiel – vielleicht ist das das Ziel
oder viel zu viel. Man kann es drehen wie man will…
Die Liebe ist ein Gefährliches Spiel.
IRGENDWO MITTENDRIN
Ich hab vergessen wer ich war
WeiĂź noch nicht wieder wer ich bin
Ich bin irgendwo irgendwo mittendrin
Graue Strähnen im Haar
Ist das der Hauptgewinn
Warum fĂĽhl ich mich wie Verliererin irgendwo mittendrin
Das ist Transformation und eigentlich kenn ich das schon
Dass nichts so bleibt wie gewohnt
Dass sich alles verändert
Irgendwo mittendrin, irgendwo mittendrin, irgendwo
Mein Spiegelbild schaut unverwandt
Wie ganz entfernt bekannt
Ich hätte sie wohl niemals bei meinem Namen genannt
Meine Schuhe sind voll Sand
Ich balancier am Rand, mit dem Blick zur Wand
Mehr als ein Leben in der Hand
Das ist Transformation und eigentlich kenn ich das schon
Dass nichts so bleibt wie gewohnt
Dass sich alles verändert
Transformation eigentlich kenn ich das schon
Dass nichts so bleibt wie gewohnt
Und es sich am Ende lohnt – irgendwo mittendrin, irgendwo
ELTERNZEIT
Mama wird Oma und ich Mama bald
Opa im Himmel und Oma wird alt
Papa wird Rentner ich nehm Elternzeit
War irgendjemand je wirklich bereit
Und ja es ist wirklich wahr
Wieder verfliegt ein Jahr
Und nichts – nichts bleibt, wie es war
Aber dafĂĽr bist du dann da
Das erste Flattern ganz in schwarz-weiĂź
Woher dein kleines Herzchen wohl weiĂź
Was Lieben ist und was Leben heiĂźt
Was Liebe ist und was Leben heiĂźt
Und ja es ist wirklich wahr
Wieder verfliegt ein Jahr
Und nichts – nichts bleibt wie es war
Aber dafĂĽr bist du dann da
Es ist abends und schon recht spät
Und ich habe mich grade hingelegt
Da hast du dich auf einmal bewegt
Noch nie hat mich was so sehr bewegt
Und ja es ist wirklich wahr
Wieder verfliegt ein Jahr
Und nichts – nichts bleibt wie es war
Aber dafĂĽr bist du dann da



